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dimanche 22/03/2026

Drei Kosovo-Albaner, die bei dem Arbeitsunfall in Wien ums Leben kamen, wurden mit militärischen Ehren beigesetzt

Pristina, 21. März – Bei dem Unglück, das sich gestern Nachmittag auf einer Baustelle im Wiener Stadtteil Alsergrund ereignete, stürzte ein Baugerüst ein und forderte vier Todesopfer. Laut dem Korrespondenten der schweizerisch-albanischen Zeitung LeCanton27.ch aus Pristina handelte es sich bei drei der Opfer um albanische Arbeiter aus dem Kosovo und einen aus Serbien.

Die schweizerisch-albanische Zeitung LeCanton27.ch identifizierte als erstes Medium die kosovarischen Opfer des Unglücks in Wien. Unter ihnen waren drei Kosovaren: Asllan Musliu (ehemaliger UÇK-Soldat), Pajtim Bajrami und Istref Zekaj.

Wir erinnern daran, dass die Botschaft des Kosovo in Österreich am Freitagnachmittag bekannt gab, dass die Leichen der drei Opfer in ihre Heimat überführt wurden.

Die drei Opfer, die bei einem tragischen Arbeitsunfall in Wien ums Leben kamen, wurden gestern beigesetzt. Hunderte Menschen nahmen an der Zeremonie nach nationaler Tradition und mit einem Imam teil, um ihnen in tiefer Trauer von Familie und Freunden die letzte Ehre zu erweisen. Auch militärische Ehren wurden ihnen zuteil, berichtet der Korrespondent der albanischsprachigen Schweizer Zeitung LeCanton27.ch aus dem Kosovo.

Der UÇK (Kosovo-Befreiungsarmee) Veteran Asllan Musliu, der bei einem tragischen Unglück auf einer Baustelle in Österreich ums Leben kam, wurde heute in Prizren mit militärischen Ehren beigesetzt. „Ewiges Andenken sei dir, Genosse Asllan. Ehre deinem Leben und Werk!“

Asllan Musliu, einer der drei Kosovaren, die bei einem tragischen Unglück auf einer Baustelle in Wien ums Leben kamen, wurde gestern (Samstag) am Nachmittag in Prizren beigesetzt.

Der Schmerz der Familie wird durch Besuche von Freunden und Beileidsbekundungen aus dem Kosovo gelindert.

Die Familie von Pajtim Bajrami in Klina i Poshtme, Skenderaj, hat eine Gedenkstätte für ihren 36-jährigen Sohn Pajtim eröffnet, der am Vortag in Wien, Österreich, tragisch ums Leben kam. Er und zwei weitere kosovarische Staatsbürger, Istref Zekaj und Asllan Musliu, starben an den Folgen eines Arbeitsunfalls auf einer Baustelle.

Bajrami erklärte, der Verstorbene sei 2012 nach Österreich eingewandert und habe seitdem ununterbrochen im Baugewerbe gearbeitet. „14 Jahre lang gab es nie eine Beschwerde, aber jetzt ist es passiert. Sie stehen mit der Botschaft in Kontakt, und wir warten ab“, sagte Bajrami.

Am selben Ort wie Bajrami starb auch Istref Zekaj aus Istog. Sein Bruder berichtete, der Verstorbene habe mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in Österreich gelebt.

Neben den drei Kosovaren kam bei dem Unglück eine weitere Person ums Leben, ein 47-jähriger Mann wurde schwer verletzt. Die Wiener Polizei gab bekannt, dass sie die Ermittlungen zur Aufklärung der Ursachen fortsetzt und Zeugen sowie weitere flüchtende Arbeiter befragt.

Laut der schweizerisch-albanischsprachigen Zeitung LeCanton27.ch leben heute über 200.000 Albaner (aus dem Kosovo, Albanien, Nordmazedonien, dem Preschewa-Tal usw.) in Österreich. Die meisten von ihnen arbeiten im Baugewerbe, aber auch in der Gastronomie und im Gartenbau. Allein in der österreichischen Hauptstadt leben über 60.000 Albaner, die Mehrheit (40.000) davon aus dem Kosovo.

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