Zürich, 20. März – Zwei Beispiele aus einem demokratischen Land: Die Schweiz ein Vorbild für diktatorische und rassistische Länder, Albaner ein Beispiel für die Integration von Soldaten in der Moschee zum Eid al-Fitr. Wie in der gesamten Schweiz waren auch in Zürich anlässlich des Eid al-Fitr-Festes Dutzende Soldaten der muslimischen Gemeinde (überwiegend albanischer Herkunft) in der Moschee zu sehen. Dies zeigte einmal mehr, dass die Schweiz ein Land mit demokratischen und toleranten Werten ist, das Gemeinschaften und Religionen respektiert, wie heute in der Zürcher Moschee deutlich wurde.
Hafëz Mehas Alija, ehemaliger Präsident der KMSHZ: Die Schweiz ist ein Vorbild für Länder weltweit – nicht nur für Demokratie und Koexistenz, sondern auch für religiöse Toleranz!
Bezüglich der Anwesenheit von Schweizer Soldaten in der Moschee anlässlich des Eid al-Fitr erklärte der albanische Imam und zugleich Vorsitzende der KMSHZ, Hafez Mehas Alija, gegenüber der albanischsprachigen Schweizer Zeitung LeCanton27.ch: „Die heutige Teilnahme von Schweizer Soldaten albanischer Herkunft am Eid-al-Fitr-Gebet in der Moschee beweist einmal mehr die interreligiöse und interkommunale Toleranz in der Schweiz – ein Beispiel, dem andere Länder folgen sollten.“
„Eid al-Fitr ist ein Tag, der uns vereint, stärkt und uns dazu anspornt, besser, frommer und achtsamer gegenüber Kindern, Familien, der Gesellschaft und unserem Glauben zu sein. Für Muslime bedeutet das Wort ‚Islam‘, gerettet zu werden, Frieden zu finden und Allah ergeben zu sein. Kein Muslim kann allein aufgrund seines Namens so genannt werden, sondern er muss mit seinen Möglichkeiten die Gebote und Anforderungen Gottes umsetzen und sich von Gottes Verboten wie Lügen, Unglaube und Ausnutzen fernhalten.“ „Es geht um fremden Reichtum, Drogenhandel, Prostitution, Mord und andere gesellschaftlich schädliche Handlungen. Ein Muslim ist jemand, der im Frieden mit Allah und im Frieden mit seinen Mitmenschen lebt“, sagte Hafez Mehas Alija, Vorsitzender der KMSHZ.
Toleranz in der Schweiz / Ramadan in der Schweizer Armee: Soldaten dürfen fasten und beten. – Die Schweizer Armee zählte 146.718 Rekruten, davon 2,6 % Frauen, wie aus den Aufzeichnungen der Rekrutierungsschulen hervorgeht. Der Wehrdienst ist für Schweizer Männer obligatorisch (beginnt in der Regel mit 18 Jahren). Männer leisten zunächst mehrere Monate Wehrdienst und absolvieren anschließend bis zum Alter von etwa 30–34 Jahren regelmäßige Reserveübungen. Rund 10.000 Soldaten albanischer Herkunft dienen in der Schweizer Armee. Sie wurden in der Schweiz geboren und werden von der Schweiz als Schweizer Soldaten anerkannt, berichtet die albanischsprachige Schweizer Zeitung LeCanton27.ch.
Darüber hinaus ist Toleranz und Respekt vor religiösen Feiertagen in der Schweiz weit verbreitet. Auch an den Schulen können Schüler an den beiden wichtigsten islamischen Feiertagen schulfrei nehmen. im Laufe des Jahres, jeweils für die beiden Eid-Feste.
ALBANIER IN DER HELVESISCHEN ARMEE: STOLZ AUF DIE SCHWEIZER UNIFORM, STOLZ AUF UNSERE HERKUNFT!
Dieses Modell institutioneller Achtung religiöser Vielfalt kann anderen Ländern der Region, darunter Kosovo, Albanien und Nordmazedonien, die noch immer unter den Folgen des jugoslawischen Systems und ehemaliger kommunistischer Regime leiden, als gutes Beispiel dienen.
„Das muslimische Gebet war nie ein Problem. Das war weder im Kosovo noch in Zion jemals ein Problem.“ „Es gab immer Raum für alle Kameraden, ihren Glauben zu leben“, sagt Major Nicole Sejk, eine hochrangige Offizierin der Schweizer Armee, laut der albanischen Zeitung Le Canton27.ch.
Die Bernerin Nicole Sejk wurde für Swisscoy in den Kosovo entsandt und ist dort Stabsfeldwebel. Sie empfindet die Kontroverse um das muslimische Gebet in der Armee als heuchlerisch.
Zum ersten Mal wurde in der Schweizer Armee „Allahu Akbar“ gesprochen. Dies geschah am letzten Feiertag, dem Opferfest Kurban Bayram. Die Schweizer Armee hielt das erste muslimische Gebet auf dem Boden ab, vor der Flagge mit dem weißen Kreuz! Laut Le Canton27.ch hat dieses Gebet in der Schweizer Armee nicht nur rassistische Strömungen und radikale Parteien in Europa und auf dem Balkan empört. Es hat insbesondere Rassisten und Islamfeinde in Serbien und im Kosovo verängstigt.
Laut Le Canton27.ch gibt es in der Schweiz über 100 Moscheen, von denen ein Großteil … sind Albaner. Laut dem Statistischen Bundesamt in Neuenburg und den aktuellsten Zahlen von 2019 bezeichnen sich 5,5 % der Einwohner ab 15 Jahren in der Schweiz als Muslime, das sind rund 390.000 Menschen.
Ein guter Freund mit vielen Freunden … Ein albanischer Imam unter Schweizer Soldaten albanischer Herkunft



