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dimanche 22/03/2026

Schweizer Polizei beschlagnahmt eine Tonne Drogen und Waffen und nimmt zwei Albaner fest. Europl äußert sich wie folgt zu Albaniens EU-Beitrittsambitionen

Bern, 21. März – Nachdem in Albanien die Cannabisplantage des Gefängnisdirektors in Peqin entdeckt wurde, hat die Schweizer Polizei in der Schweiz zwei Albaner mit Waffen und einer Tonne Drogen festgenommen. Der erste Festgenommene in Peqin wurde mit 4.000 Pflanzen, der zweite (in Aaragau) mit 24.000 Pflanzen erwischt, berichtet die albanischsprachige Schweizer Zeitung LeCanton27.ch unter Berufung auf kantonale Polizeiquellen.

Eine Tonne Drogen (Cannabis) und Waffen wurden heute in Spreitenbach (AG) entdeckt

Die Zürcher Kantonspolizei entdeckte in einem Gebäude in Spreitenbach (AG) eine Cannabisplantage. Sie beschlagnahmte eine Tonne Cannabis sowie mehrere Waffen, Munition, eine kugelsichere Weste und Bargeld. Drei Männer wurden festgenommen.

Die Operation fand am Donnerstag statt, wie die Zürcher Kantonspolizei am Samstag mitteilte. Die Ermittler wurden durch einen Hinweis der Polizei zu der Plantage geführt. Sie hielten einen 36-jährigen Deutschen an, als dieser das Gebäude in einem Auto verließ. Dabei fanden sie Spuren von Marihuana und 30.000 Euro Bargeld.

Mehrere Festnahmen
Eine Stunde später wurden ein 26-jähriger Kosovare und ein 29-jähriger Albaner beim Betreten des Gebäudes angehalten. Beide Männer wurden wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und die Einwanderungsbestimmungen festgenommen.

Auf dem Polizeigelände entdeckten die Beamten 24.000 illegale Cannabispflanzen und eine Tonne Cannabisprodukte mit THC. Außerdem beschlagnahmten sie mehrere Waffen, Munition, eine kugelsichere Weste und rund 11.000 Schweizer Franken Bargeld. Alle drei Verdächtigen wurden festgenommen und werden angeklagt.

Europol zu Albanien, Drogen und Mafia: Herausforderungen für den EU-Beitritt

Die renommierte europäische Zeitung Le Monde fragt: Wird Albanien trotz der Bedenken hinsichtlich seiner mächtigen Mafia „bereit sein, 2028“ der Europäischen Union beizutreten?

Investigativjournalisten und Experten äußerten Bedenken hinsichtlich der Verbindungen zwischen der albanischen organisierten Kriminalität, der politischen Klasse des Landes und dem Vorgehen der Europäischen Union bei den Beitrittsverhandlungen Albaniens. Die albanische Mafia zählt laut Europol zu den fünf gefährlichsten kriminellen Gruppen Europas.

(Concerns have been raised by investigative media and experts about links between Albanian organized crime, the country’s political class, and the European Union’s handling of Albania’s EU accession negotiations. The Albanian mafia is considered one of the five most threatening criminal groups in Europe by Europol.)

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