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mercredi 7/01/2026

Tragödie in Crans-Montana / Die Botschaft des Kosovo in Bern hisst die Kosovo-Flagge auf Halbmast und bekundet ihre Solidarität mit den Familien der Opfer

Bern, 4. Januar – Nicht nur Feiertage, sondern auch Tage der Trauer, schwere Tage, die die albanische Gemeinschaft in der Schweiz stets gemeinsam mit den Schweizern bestreitet. Dieses Jahr begann in der Schweiz mit einem Albtraum, der sich aus einer Silvesterfeier in Crans-Montana entwickelte. Diese Tragödie hat nicht nur die Schweizer, sondern auch die albanische Gemeinschaft hier in der Schweiz tief bewegt und erschüttert. Die Botschaft der Republik Kosovo in Bern hat als Zeichen der Solidarität die kosovarische Flagge auf Halbmast gesetzt, um der Opfer des tragischen Unglücks in Crans-Montana (Schweiz) zu gedenken, wie die schweizerisch-albanischsprachige Zeitung LeCanton27.ch berichtet.

Die Schweiz hat den 9. Januar zum nationalen Trauertag und Tag der Solidarität mit den Familien der Opfer erklärt

Anlässlich des Wetterumschwungs brach in den frühen Morgenstunden des neuen Jahres ein Feuer aus, das etwa 40 Menschenleben forderte und 119 weitere verletzte. Sowohl die albanische als auch die kosovarische Botschaft haben dem Schweizer Bundespräsidenten und der Schweizer Regierung ihr Beileid zu dieser Tragödie ausgesprochen.

„Derzeit liegen keine Informationen darüber vor, ob sich unter den Opfern oder Verletzten kosovarische Staatsbürger befinden“, teilte die kosovarische Botschaft in Bern mit.

„Als Zeichen des Respekts und der Solidarität mit der Schweiz nach der Tragödie in Crans-Montana weht die Flagge der Republik Kosovo an der Botschaft der Republik Kosovo in Bern auf Halbmast. Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl gelten dem Schweizer Volk und allen Betroffenen“, erklärte die Botschaft in einer Stellungnahme, die von der albanischsprachigen Schweizer Zeitung LeCanton27.ch zitiert wurde.

Bundespräsident Guy Parmelin aus Crans-Montana sagte: „Dies ist die größte Tragödie, die die Schweiz je erlebt hat.“

Als Zeichen der Trauer nach dieser Katastrophe werden die Flaggen am Bundesschloss in Bern ab Freitag fünf Tage lang auf Halbmast gesetzt.

Im Anschluss an den Bundespräsidenten besuchten auch der Chef der Polizei und der Justiz sowie der Präsident des Eidgenössischen Polizeipräsidiums (EDPOL) den Unglücksort in Crans-Montana, um ihr Beileid auszusprechen.

Auch die Redaktion der albanischsprachigen Schweizer Zeitung Lecanton27.ch hat im Namen ihrer Mitarbeiter den Schweizer Behörden und Bürgern ihr Beileid ausgesprochen. Wir stehen in diesen schwierigen Tagen an Ihrer Seite!

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