Wien, 18. März – Am Nachmittag ereignete sich auf einer Baustelle im Wiener Stadtteil Alsergrund ein Unglück durch den Einsturz eines Baugerüsts. Vier Menschen starben bei dem Unglück. Laut dem Korrespondenten der albanischsprachigen Schweizer Zeitung LeCanton27.ch in Österreich handelt es sich um albanische Arbeiter kosovarischer Herkunft.
Tragödie in Österreich: Drei Bürger aus dem Kosovo kamen bei der Arbeit in Wien ums Leben.
Wie verlautet, kam für die vier Menschen jede Hilfe zu spät; sie wurden tot geborgen. Ein weiterer Arbeiter wurde schwer verletzt und dem Rettungsdienst übergeben. Er wird weiterhin in einem nahegelegenen Krankenhaus in Wien behandelt, berichtet die albanischsprachige Schweizer Zeitung LeCanton27.ch unter Berufung auf die österreichische Polizei.
Ein Sprecher der Wiener Feuerwehr erklärte, dass ein Problem mit dem Baugerüst den Einsturz einer Schalung verursacht habe. Die schweizerischsprachige Zeitung LeCanton27.ch hat erfahren, dass bei diesem Unfall vier Kosovo-Albaner ums Leben gekommen sind. Die Nachricht wurde von ihren Angehörigen bestätigt.
Der in Wien lebende und arbeitende Anwalt Mirsad Musliu gab Einzelheiten zu dem tragischen Vorfall in Wien bekannt, bei dem drei Kosovaren und ein weiterer Bosnier mutmaßlich am Arbeitsplatz starben.
Musliu erklärte, dass eine weitere Person verletzt wurde und sich weiterhin im Krankenhaus in Behandlung befindet.
„Was die Nationalität betrifft, so heißt es, dass es sich um Albaner handelt. Aus zuverlässigen Quellen weiß ich, dass drei der Opfer Albaner sind, das ist sicher. Eine Person soll aus Südserbien, aus Novi Pazar, stammen, dies ist aber noch nicht bestätigt. Die Nationalität des Verletzten ist noch unbekannt“, fügte Anwalt Musliu hinzu.
Vier Menschen haben bei diesem Unfall ihr Leben verloren. Laut Informationen von LeCanton27.ch handelt es sich bei drei der albanischen Opfer um Pajtim Bajrami, Asllan Musliu und Istref Zekaj.
Das vierte Opfer stammt aus Bosnien. Eine weitere Person wurde verletzt; es handelt sich dabei um einen Mann aus Nordmazedonien.
Neben den Behörden der Stadt Wien und des österreichischen Bundeslandes sprechen auch Vertreter der Regierung des Kosovo den Familien der Opfer ihr Beileid aus.
„Mit tiefer Trauer haben wir die Nachricht vom Tod des Sohnes von Axhe erhalten, der zusammen mit drei seiner Freunde aus dem Kosovo bei einem tragischen Arbeitsunfall in Wien ums Leben kam“, heißt es in der Mitteilung.
Der Korrespondent der schweizerisch-albanischen Zeitung LeCanton27.ch in Österreich berichtet unter Berufung auf albanische Quellen in Wien, dass drei Kosovo-Albaner und ein weiterer Bosnier gestorben sind. Demnach starb auch ein Migrant aus Skenderaj in Wien und hinterließ seine Frau und zwei Töchter.
Die Feuerwehrleute setzen alles daran, Verschüttete aus den Trümmern zu retten. Die Wiener Polizei informiert die Öffentlichkeit über die Social-Media-Plattform X mit weiteren Details.
Der Großeinsatz war nach etwa drei Stunden beendet. Insgesamt waren rund 30 Fahrzeuge und 120 Einsatzkräfte der Wiener Feuerwehr und des Wiener Katastrophenschutzes beteiligt, die österreichische Zeitung Hoite berichtete
Neben den lokalen Behörden der Stadt Wien und des österreichischen Bundeslandes sprechen auch Vertreter der kosovarischen Regierung den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus.

