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mercredi 30/11/2022

Schweizerischer Fussballverband: Wir haben den Adler nicht verboten, wir respektieren die albanische Flagge

Bern, 27. September – « Von einem Verbot des Adlersymbols kann keine Rede sein. » Wir haben Respekt vor der albanischen Flagge, vor dem albanischen Volk, vor der gesamten albanischen Gemeinschaft in der Schweiz und vor den Menschen, die Albanien auf der ganzen Welt vertreten…» sagte heute gegenüber der Schweizer Zeitung auf Albanisch Le Canton27.ch Herr Adrian Arnold, Medienchef von FFS reagiert auf den Lärm einiger Medien, wonach « die Schweiz das albanische Symbol in unserem Land vor der Welt gestoppt hat »

« Die Schweiz verbietet den albanischen Adler »; « Der Schweizerische Fussballverband hat beschlossen, Spieler albanischer Herkunft zu sperren »; « Die Schweiz verbietet Xhaka und Shaqiri, mit dem Adler zu feiern »; „Die Schweiz verbietet Albanern, mit einem Adler an der WM zu feiern“… das sind nur einige der Schlagzeilen in einigen albanischsprachigen Medien in der Schweiz und in den albanischen Medien auf dem Balkan, die uns in den letzten Tagen begegnet sind . Doch die Funktionäre des Schweizerischen Fussballverbandes (FFS) sehen das anders und dementieren dies gegenüber der Schweizer Zeitung Le Canton27.ch. Die Nachricht mit bombastischen Schlagzeilen, dass „die Schweiz den Adler verboten hat“, hallte in den serbischen Medien wider, was in Serbien eine Top-Nachricht war.

FFS: Es geht nicht darum, das Adlersymbol zu verbieten

Das bewiesen auch die Verantwortlichen der FFS mit dem letzten Interview von Pierluigi Tami, dem Manager der Nationalmannschaft, der darüber sprach, ob Sport und Politik getrennt werden sollten oder nicht.

Dazu Adrian Arnold, Medienchef des FFS: „Unser Direktor hat deutlich gemacht, dass es zur Strategie des Schweizerischen Fussballverbandes gehört, Sport und Politik auf dem Platz klar trennen zu wollen. Dass wir Werte wie Toleranz, Respekt und Solidarität leben wollen – untereinander und gegenüber allen. »

Als nächstes bekräftigt der Direktor des Fußballverbandes, dass die Schweiz (FFS) „in jedem Spiel kein Wort, keine Geste oder im Allgemeinen kein Verhalten auf dem Spielfeld geben sollte, das andere Empfindlichkeiten hervorruft, seien es religiöse, politische oder andere sexuell“. Also, wie Sie sehen, ist hier vom albanischen Adler keine Rede!

„Von einem Verbot des Adlersymbols kann daher keine Rede sein. Das Einzige, was wir anstreben, ist die Trennung von Politik und Sport auf dem Spielfeld. Wir haben Respekt vor der albanischen Flagge, vor dem albanischen Volk, vor der gesamten albanischen Gemeinschaft in der Schweiz und vor den Menschen, die Albanien auf der ganzen Welt repräsentieren… », sagte gegenüber der Schweizer Zeitung Le Canton27.ch Herr Adrian Arnold, Medienchef bei FFS.

« Wir haben verstanden, dass die Schweiz es nicht verboten hat. Aber die Frage war, ob die Schweiz bzw. der Schweizerische Fussballverband den albanischen « Adler » (Shaqiri, Xhaka…) Von den WM-Spielen ausgeschlossen hat, wenn er ein Tor für die Schweiz schießt? Wir haben kein Verbot gegenüber unseren Spielern ausgesprochen. Was wir immer machen, ist vor jedem Spiel zusammen mit unseren Spielern zu analysieren und vorzubereiten, wo es Sensibilitäten gibt. Diese Analyse werden wir entsprechend auch vor den Spielen in Katar machen… » fügte Hr. Arnold Adrian.

Wie sich herausstellte, waren die Schlagzeilen der letzten Woche auf einigen Portalen laut Schweizer Behörden leider falsch und « konfrontierten » die Schweizer und die Albaner trotz der hervorragenden freundlichen Berichte vergeblich.

Der Trainer der Schweiz, Murat Yakin, sagte der Schweizer Zeitung auf Albanisch Le Canton27.ch: Wir haben ausgezeichnete Beziehungen zu unseren Fussballern albanischer Herkunft. Sowohl auf dem Platz als auch im Privatleben sind unsere Spieler in puncto Toleranz und Zusammenarbeit ein Vorbild für andere Mannschaften.

  • Let Canton27.ch: Was weisst du über Kosovo, Albanien und Albaner im Allgemeinen… Hast du albanische Freunde, warst du schon einmal in diesen Regionen deiner Fussballer, die das Albanische machen?

Aucune description disponible.Murat Yakin: Über Kosovo weiß ich es nicht, aber ich würde gerne gehen, weil ich viele albanische und kosovarische Freunde habe, die diesen Hintergrund haben. Und in meiner Karriere hatte ich immer Spieler albanischer Herkunft. Wir wissen, dass es viele Zuschauer albanischer Herkunft geben wird und ich habe 70 Tickets für meine Freunde gekauft und 90 % dieser Freunde sind albanischer Herkunft!

Ich habe nur gute Erfahrungen mit Spielern albanischer Herkunft. Sie sind bereit, sich zu integrieren, sich an das System anzupassen. Sie sind sehr diszipliniert, dankbar und danken mir oft für das, was sie gelernt haben. Sie arbeiten auch hart und sind erfolgshungrig. Sie haben oft nicht die gleichen finanziellen Mittel zu Hause von ihren Familien, aber hier in der Schweiz verspüren wir den Wunsch, im Fussball erfolgreich zu sein. In der Fußballgemeinschaft ist es sehr wichtig und wir sehen, dass sie unter diesen Umständen erfolgreich sein wollen. Ich habe gemerkt, dass sie sehr ehrgeizig sind und den Wunsch haben, im Team zusammenzuhalten. Diese Mentalität ist etwas ganz anderes als bei anderen Nationen. Das ist ein gutes Beispiel für Integration.

 

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